eVibes.de – Der persönliche Blog rund um Elektromobilität

Blog über E-Autos

Als ich die Domain eVibes.de im Jahr 2004 registriert habe, hatte die Idee hinter den Namen eVibes nichts mit Elektromobilität zu tun. Vielmehr sollte es um elektronische Musik gehen und für „electronic vibration“ stehen. Aber mit der Zeit haben sich meine Interessen verlagert – wenngleich ich diese Musik immer noch gerne höre – habe ich als dreifacher Familienvater natürlich noch andere Schwerpunkte. Neben Familie, Job, Selbständigkeit und Haus, gehört nun auch Elektromobilität dazu. Um so besser, dass ich meine Domain von damals heute wieder aufleben lassen kann, diesmal aber mit dem Schwerpunkt Elektromobilität.

Ich finde, der Name passt auch gut zu der aktuellen Situation in Deutschland: Elektromobilität kommt endlich mehr und mehr aus ihrem Nischendasein heraus. Zugegeben, wir sind noch weit entfernt von den Zulassungszahlen anderer europäischer Länder, allen voran den skandinavischen Ländern, aber die Zulassungzahlen von PHEV (Plugin-In Hybrid) und BEV (E-Auto mit Batterie) Fahrzeugen sind in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 50% angestiegen. Man kann also durchaus behaupten, dass aktuell eine elektrische Schwingung (aka eVibes 😉 ) durchs Land geht. Polarisieren tut das Thema Elektromobilität allemal und ich habe den Eindruck, dass vor allem wir Deutsche uns mal wieder schwertun mit dieser „Veränderung“.

Warum ein perönlicher Blog über E-Autos?

Seit ca. 2019 beschäftige ich mit dem Thema E-Autos intensiver. Ich bin Pendler und fahre täglich 40 km von meinem Wohnort zu meiner Arbeit – hin und zurück. Also ein klassisches Fahrerprofil einer Vorstadtfamilie. Zudem fahre ich ca. 2000km jährlich zu meinen Kunden – insgesamt wandern ca. 15.000 km jährlich auf meinen Tacho.

Ich fahre seit ich 18 Jahre alt bin Autos mit Benzin- oder Dieselmotoren. Und ja, ich habe mir bisher wenig Gedanken darüber gemacht, ob ich mich auch alternativ fortbewegen kann. Für mich war als Dorfkind das erste Auto eine Art Befreiung. Endlich war ich nicht mehr auf den Bus oder Zug angewiesen, der – wenn überhapt – fünfmal am Tag fuhr. Und ja, ich mag auch Verbrenner Autos und ich bin kein vernatischer E-Auto Fahrer. Ich denke, es gibt aktuell noch einige Gründe, warum man einen Verbrenner fährt oder fahren muss: Kosten, Reichweite, Ladeinfrastruktur oder Zeit, um nur mal einige zu nennen.

Aber ich möchte dieses „Experiment“ wagen und mir ein E-Auto anschaffen. Und ich möchte euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und würde mich sehr freuen auch mit anderen E-Auto Fahrern ins Gespräch zu kommen. Natürlich auch gerne mit allen anderen, die das Thema interessiert. 😉

Ein Statement setzen!

Ich möchte mit diesem Blog auch ein Statement setzen. Mich kotzen (sorry für diese Ausdrucksweise) diese sinnlosen Kommentare und Stammtischparolen in allen sozialen Netzwerken zu dem Thema Elektromobilität mehr als an! Man merkt einfach, dass man in Deutschland noch viel Aufklärungsarbeit zu dem Thema leisten muss. Natürlich gibt es auch bei der Elektromobilität Nachteile und natürlich ist es eine Technologie, die noch Verbesserungspotential hat, z.B. bei der Effizienz oder bei der Herstellung der Batterien. Auch das Laden in der Stadt kann für Bewohner ohne eigene Lademöglichkeit ein Problem werden.

Es gibt also noch einige Schwierigkeiten, die man lösen muss. Aber mal ehrlich – wir sind quasi noch am Anfang und welche neue Technologie im Bereich der Mobilität, war nach der Markteinführung sofort hoch effizient und dabei noch „sauber“? Und tatsächlich sind wir jetzt schon soweit, dass ein E-Auto der Kompaktklasse sauberer ist als ein vergleichbarer Verbrenner. Also es kann nur besser werden. Und vielleicht ist die E-Mobilität auch nicht die Lösung für alle Probleme, aber sie fördert ein Umdenken und treibt Innovationen in jeder Hinsicht voran.

Raus aus dem Einheitsbrei

Für mich ist die gute Ökobilanz gar nicht der wichtigste Aspekt, warum ich mich jetzt für ein Elektroauto entscheide. Mich nervt und langweilt der Jahrzehnte lange Stillstand in der Autoindustrie: Was hat sich in den letzten Jahren denn wirklich ausschlaggebend verändert bei unseren so geliebten Verbrenner Autos? Sicherlich, die Designs und die Innenausstattungen wurden laufend etwas verbessert und den zeitlichen Trends angepasst. Es kamen mehr Assistenzsysteme dazu und es wurde hier und da mal ein schickes Entertainment System verbaut. Aber ich hatte schon lange kein „WOW“ Gefühl mehr in einem Auto – egal von welcher Marke – zumindest nicht im Mittelklassensegment. Da helfen auch keine PS Steigerungen oder 2 Zoll größere Touchscreens im Vergleich zum Vorgängermodell. Innovation oder Mut zum Wandel ist hierbei nicht zu erkennen. Man bekommt im Mittelklassensegment den langweiligen Einheitsbrei!

Hingegen gehen viele Elektroautos einen neuen Weg. Allen voran natürlich Tesla. Im Prinzip ist das ein fahrender Computer – mit Raumschiff-Feeling. Aber auch ein VW ID3 oder ein Honda E machen Lust auf mehr. Endlich traut man sich was! Endlich mal andere Design-, Bedienungs- und Fahrkonzepte. Warum es dazu erst einen anderen Antrieb braucht? Ich habe keine Ahnung!

Auf jeden Fall ist für mich klar, dass mein Nächster ein E-Auto sein wird. Noch bin ich am überlegen, welches Auto am besten zu mir passt. Ich nehme euch auf diese Reise mit und vielleicht kann der eine oder andere etwas von meinen Erfahrungen mitnehmen.

Was denkt ihr über die aktuelle Situation in der Automobilindustrie? Schreibt mir gerne in den Kommentaren eure Meinung dazu!

 

Eine Idee zu “eVibes.de – Der persönliche Blog rund um Elektromobilität

  1. Pingback: Die erste und letzte Probefahrt mit einem Tesla Model3 - eVibes.de

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